Grundsätzlich zählt das monokristalline Modul zu den
stärksten Modulen am Markt.
Aufgrund des hohen Siliziumgehaltes sind die monokristallinen Module
sehr effektiv. Dieses wirkt sich auch auf den Wirkungsgrad und die damit
verbundene Leistung aus.
Unsere monokristallinen Module
eignen sich vor allem für Projekte, bei denen nur eine geringe Fläche zur
Verfügung steht. Um möglichst hohe Erträge erzielen zu können, sollten
kristalline Module in Südausrichtung mit einer Neigung von ca. 20° montiert
werden.
Dünnschichtmodule als Alternative
Bei Dächern mit einer Ost-West
Ausrichtung empfehlen wir den Einsatz
von Dünnschichttechnologie. Das für die Stromerzeugung wichtige Silizium der
Dünnschichtmodule ist im Gegensatz zu konventionellen mono- oder
polykristallinen Zel-len hauchdünn. Heute erhältliche Solarmodule mit
umweltfreundlicher Dünnschichttechnologie basieren auf amorphem Silizium
(a-Si).
Diese Dünnschichtmodule werden hauptsächlich bei leicht geneigten oder ungünstig ausgerichte-ten Dachflächen eingesetzt. Selbst Norddächer mit bis zu 15° Neigung lassen sich wirtschaftlich darstellen. Die kostengünstigeren a-Si Module benötigen zwar etwas mehr Fläche, aber durch ihre guten Temperatureigenschaften und das hervorragende Schwachlichtverhalten erzielt man mit bis zu 20% Mehrertrag pro kWp.
Umweltschonende Polymodule statt Monomodul
Polykristalline Solarmodule haben einen leicht geringeren
Wirkungsgrad als monokristalline So-larmodule. Das ist vor allem darauf zurückzuführen,
dass bei der Herstellung der
Zellen Siliziumabfälle verwendet werden.